Kaffee-Marktcheck: Warum DeLonghi den Markt anführt
Zusammenfassung: Das Jahr 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich im hart umkämpften Markt für Kaffeevollautomaten Qualität gegen reines Preis-Dumping durchsetzen kann. DeLonghi hat bewiesen, dass eine starke Marktpräsenz nicht nur durch Algorithmen und Rabatt-Schlachten im Netz entsteht, sondern durch das Festhalten an Markenwerten und technischer Innovation. Der Erfolg der Magnifica Evo Next ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Während sich der Vertrieb massiv Richtung Online-Plattformen verschiebt, bleibt das physische Erlebnis – das Riechen, Schmecken und Fühlen – das wichtigste Argument für den Premium-Anspruch.
Frischer Kaffee auf Knopfdruck aus dem Kaffeevollautomaten. Was für Millionen Menschen der intuitive Start in den Tag ist, markiert technisch die Spitze eines harten Verdrängungswettbewerbs. Das war auch 2025 nicht anders, das galt auch für DeLonghi Deutschland.
Die nackten Zahlen des Jahres 2025 zeichnen das Bild einer fast unangreifbaren Marktführerschaft. Laut aktuellen GfK-Daten kontrolliert DeLonghi in Deutschland einen Marktanteil von 34,4 % nach Stückzahlen. Das galt auch für die einzelnen Monate des vergangenen Jahres, nur einmal konnte Konkurrent Philips die aus Italien stammende Marke ein wenig ärgern und schnitt besser ab.
➡️ Jetzt passende Ersatzteile für Ihren DeLonghi Kaffeevollautomaten finden
Der November 2025 markierte einen historischen Wendepunkt in der Vertriebsstruktur. Erstmals positionierten sich Plattformen wie Amazon und Otto als stärkster Vertriebskanal im Monatfür die Marke. Während der Online-Sektor um 2,1 Prozentpunkte zulegte, verlor der stationäre Handel mit 3,4% weiter an Boden. Getrieben wurde diese Verschiebung auch davon, dass im Segment unter 500 Euro brachen die Durchschnittspreise online im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 % einbrachen.
DeLonghi hat sich bewusst gegen diesen Abwärtssog entschieden, so das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Anstatt das Volumen über radikale Rabatte im Netz aufzupumpen, investierte man in die Wertschöpfung im Segment über 500 Euro und stärkte den stationären Handel. Trotz des Siegeszugs der Algorithmen bleibt dieser für DeLonghis wichtigstes Bollwerk. Die Strategie ist klar: Premium-Kaffee muss man riechen, schmecken und fühlen können, bevor man sich bindet. Davon ist man bei DeLonghi weiterhin überzeugt.
Unser Tipp: Premium-Anspruch endet nicht beim Kauf, auch hochwertige Vollautomaten benötigen regelmäßige Pflege. Brühgruppen, Dichtungen, Milchsysteme oder Wasserfilter sind klassische Verschleißteile, die maßgeblich über Geschmack, Hygiene und Lebensdauer entscheiden.
Ein weiterer Grund für DeLonghis Erfolg dürften auch die konstant guten Testergebnisse von Instituten wie der Stiftung Warentest und anderen Testern. Im vergangenen Jahr schnitt beispielsweise die Magnifica Evo Next mit der Note 2,1 als eine der besten getesteten Maschinen ab. Damit setzte DeLonghi eine kleine Serie fort, gelangte das Unternehmen doch in den letzten Jahren hier immer wieder aufs Treppchen. DeLonghi sieht die Gründe für seine Dominanz im Jahr 2025 als Resultat einer konsequenten Weigerung, sich ausschließlich über den Preis zu definieren. Während Online-Plattformen versuchen, den Markt über Algorithmen und 10-Prozent-Rabatte zu steuern, setzt DeLonghi auf technische Innovation, hohe Qualität und die physische Präsenz vor Ort.
Hinweis: Bilder teilweise mit KI erzeugt



